Indigene
Indigene und portugiesische Ortsnamen ohne Streit beieinander
ImageMan muss nicht Fan von Sankt Pauli sein, um zu wissen, dass der Name dieses Hamburger Stadtteils seinen Ursprung in derselben Person hat wie auch der Name von Südamerikas größter Stadt, São Paulo, nämlich der des Apostels Paulus. Und es ist auch nicht zu schwierig zu erkennen, dass Rio de Janeiro kein indigener Name ist.
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Zerstörung statt Fortschritt
Das Wasserkraftwerk Belo Monte ist kaum noch zu verhindern
Image Mit Belo Monte könnte in naher Zukunft am Rio Xingu einem der längsten Nebenflüsse des Amazonas, das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt entstehen. Das mit Abstand größte liegt am Jangtsekiang in Zentralchina am Dreischluchtenstaudamm, gefolgt von Itaipu am Rio Paraná an der Grenze zwischen Brasilien und Paraguay.
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Die Herausforderungen des Wandels

Migration und kultureller Wandel bei den Asurini-Indianern

ImageDurch die Volkszählung, die das Brasilianische Institut für Geographie und Statistik (IBGE 2000 durchführte, kam heraus, dass im Vergleich zu 1990 eine große Zahl der brasilianischen Indianer nun in den Städten sesshaft ist. Diese Landflucht und die stets zunehmende Attraktivität der Städte für die indianische Bevölkerung sind ein umstrittenes Thema.

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Kleine Verbesserungen, gleiche Strukturen

ImageDie Lage der Indianer Brasiliens von 1985-2010

Egydio Schwade, Presidente Figueiredo, Amazonien, Übersetzung: Bernd Lobgesang
 

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Indianerpolitik im neuen Gewand
ImageDie grundrenovierte Indianerstiftung des Staates bereitet den Ureinwohnern Kopfschmerzen.
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Yanomamis wieder von Goldsuchern bedroht
Indianer beklagen untaugliche Maßnahmen der Behörden
ImageEnde der 1980er Jahre hatten Tausende von Goldgräbern das Territorium der Yanomami im brasilianischen Bundesstaat Roraima heimgesucht. Nun, nachdem die brasilianische Regierung 1991 das Militär angewiesen hatte die Goldsucher aus dem Yanomami-Gebiet zu entfernen, sind diese wieder zurückgekehrt.
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Wenig Land, wenig Gesundheit - Indigene kämpfen um bessere Lebensverhältnisse
ImageAuch in der zweiten Amtszeit des Staatspräsidenten Luiz Inácio Lula da Silva müssen sich die Ureinwohner Brasiliens mit denselben Schwierigkeiten auseinandersetzen, die auch schon vorher ihre Lage am Rande der nationalen Gesellschaft bestimmt haben. Die Indianer haben landesweit die höchste Säuglingssterblichkeit, die geringste Lebenserwartung und die prozentual höchste Anzahl an Analphabeten.
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Raposa Serra do Sol - Ein großer Sieg
ImageDie vielleicht wichtigste Neuigkeit gleich am Anfang: Der Oberste Gerichtshof Brasiliens ordnete Mitte März 2009 an, dass die Grenzen des Indianerreservats Raposa Serra do Sol im Bundesland Roraima nicht verändert werden. 
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„Neu-Atlantis“ Ökotourismus-City raubt Indianerland
ImageGeldwäsche auf Kosten von Ureinwohnern und Natur
„Cidade Nova Atlântida“, „Neu-Atlantis“ oder „Ecocity Brasil“: So heißt das größte Tourismusprojekt in der Geschichte Brasiliens, das rund 15 Milliarden US-Dollar kosten soll. Investor ist die spanisch-brasilianische Firmengruppe „Nova Atlântida“. Diese internationalen Tourismusentwickler wollen nicht kleckern.
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Lula ist schon lange kein Idol mehr
ImageDie Lage der Indigenen hat sich auch während der zweiten Legislaturperiode des Staatspräsidenten Luiz Inácio Lula da Silva nicht grundlegend verbessert. Zumindest ist das die Sichtweise der meisten Vertreter der indianischen Völker und auch der Organisationen, die mit ihnen zusammenarbeiten. Der eine oder andere Erfolg konnte zwar verbucht werden, aber es gab auch viele schmerzhafte Verluste und Niederlagen.
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Sepé Tiaraju
Image„Stellt Fragen an die Regierung!“ Sepé Tiaraju müsste auch heute für die Rechte der Indianer kämpfen
In der ersten Jahreshälfte 2007 hat sich die Situation der 235 Indianervölker nicht grundlegend verändert. Weder kam es zu spektakulären Entscheidungen der Regierung für oder gegen die Ureinwohner noch zu landesweiten Protesten dieser über das ganze Land verteilten Minderheit.
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Indianerpolitik: Viel Schatten, wenig Licht
Die Indianerpolitik der Regierung Lula bleibt auch im zweiten Jahr weit hinter den Hoffnungen zurück. Die Lage der Indianer hat sich auch in der ersten Hälfte des zweiten Jahres der Regierung Lula nicht verändert. Von den vielen Versprechungen, die in all den Jahren der PT-Opposition gemacht wurden, erfüllten sich nur enttäuschend wenige.
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