Politik/Wirtschaft/Soziales
BR 174 – eine Straße trennt ein Volk
ImageAus Brasilien erreichte uns dieser Bericht von Maika Schwade.Er ist Mitarbeiter des Casa da Cultura Urubuí (CACUÍ) im Munizip Presidente Figueiredo (Amazonas).
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Flussableitung São Francisco

ImageDie sozialen Bewegungen auf der Suche nach einem  alternativen Entwicklungsprojekt.
Nach dem Beginn der Bauarbeiten für die Ableitung des São Francisco Flusses im Nordosten Brasiliens hatte der kollektive Widerstand gegen dieses Megaprojekt mit der Besetzung der Baustelle, Massenprotesten in Brasília und den Mobilisierungen rund um den zweiten Hungerstreik von Bischof Luiz Cappio Ende 2007 seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht.
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25 Jahre Landlosenbewegung „Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra“
ImageEdson Silva dos Santos hat es geschafft. Zusammen mit seiner Frau und drei Kindern erhielt er gemeinsam mit 38 weiteren Familien nach dreijährigem Kampf im Innern des Bundesstaates São Paulo ein eigenes Stück Land.
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Umbu-Marmelade – Köstlichkeit aus dem Sertão
ImageWie viele Erfolgsgeschichten geht auch diese auf die Initiative von Frauen zurück. In Nachbarschaftshilfe beschäftigte sich eine Gruppe von Kleinbäuerinnen mit der Verbesserung der Ernährung für die eigene Familie.
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Ein sicheres und sauberes Rio de Janeiro?
Rio de JaneiroMit „Ordnungsschock“ und Mauern um Armenviertel - weg vom schlechten Image.
Der alte Mann schaut ängstlich in unsere Kamera. José Segio Rodrigues ist vor wenigen Augenblicken unsanft geweckt worden. Drei Polizisten standen vor ihm, als er unter einem Vordach auf der Avenida Rio Branco geschlafen hatte.
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Weltsozialforum – Belém 2009
ImageWährend der Kapitalismus in Davos seine Wunden leckt, löst seine Krise in Belém klammheimliche Freude aus. Dort findet das Weltsozialforum statt, das alternative, linke Gegenstück zu Davos - und das sieht seine alte, ätzende Kritik am Kapitalismus nun durch die Wirklichkeit bestätigt. neiro.
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Menschen im Cerrado
ImageDie traditionell lebenden Völker und Gemeinschaften im brasilianischen Cerrado, der neben dem zentralbrasilianischen Hochland auch Teile des Guayanaschilds umfasst, haben verschiedene Lebensweisen und unterscheidbare Beziehungen zu ihren Lebensräumen entwickelt.
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Traditionelle Gemeinschaften und ihr Recht auf Eigentum
ImageDer Umgang der brasilianischen Politik mit den territorialen Rechten der traditionellen Bevölkerungsgruppen kann nur als ambivalent beschrieben werden.
Einerseits wird eine forcierte Ausweitung der monokulturellen Agrar- und Weidewirtschaft sowie der Flächen für Bergbau- und Energiegroßprojekte mit entsprechender Infrastruktur betrieben, was nicht zuletzt zu Lasten der traditionellen Gemeinschaften im Cerrado geschieht.
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Quilombolas kämpfen um ihr Land und ihre Identität
ImageZu den traditionell lebenenden Bevölkerungsgruppen im Cerrado gehören auch die Quilombolas. Sie sind die Nachfahren afrikanischer Sklaven, die während der portugiesischen Kolonialzeit nach Brasilien verschleppt wurden. Dabei waren die nach Brasilien verkauften afrikanischen Sklaven keinesfalls unterwürfige Einzelpersonen oder Gruppen, die sich mit ihrem Sklavendasein abgefunden hatten, wie die offizielle brasilianische Geschichtsschreibung Glauben machen möchte.
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Brasilien und das Ethanolprogramm in der aktuellen Diskussion
ImageLula: „Das erfolgreiche Ethanolprogramm in Brasilien half, bestimmte Mythen zu zerstören. Ethanol gefährdet nicht direkt die tropischen Regenwälder, da sich der Boden im Amazonasgebiet gar nicht zum Anbau von Zuckerrohr eignet. Genauso wenig stellt es die Nahrungsmittelproduktion in Frage.“ (Washington Post, 30.03.2007)
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